Die 3 Todsünden

Mir wurde vor einiger Zeit im Zuge eines Interviews eine interessante Frage gestellt: Was sind die drei Todsünden in einem Unternehmen? Ich habe geantwortet: Gier, Überheblichkeit und Mitarbeiter geringzuschätzen.

Gier ist ein hochwirksames Gift, das im Kleinen und im Großen wirkt. Im Kleinen, also auf Ebene des Unternehmens, zerstört der kurzfristige Blick den nachhaltigen Erfolg des Betriebes. Im Großen ist es die Gier der Spekulanten und Finanzhaie, die die Wirtschaftskrise ausgelöst hat und immer noch unser gesamtes Wirtschaftssystem bedroht. Nach wie vor wird mit nicht real verdientem Geld auf den internationalen Börsen gezockt – da braucht es endlich schärfere Regeln.

 

Überheblichkeit ist nicht nur unsympathisch, sondern führt im Endeffekt dazu, dass man jeden Tag etwas dümmer wird. Nur derjenige, der seine Grenzen kennt, nimmt Ratschläge von Freunden an, hört auf die Wünsche der Kunden und vertraut auf das Know-how seiner Mitarbeiter. Erst das ermöglicht, dass sich der Betrieb erfolgreich weiter entwickeln und Tag für Tag ein kleines Stück verbessern kann.

 

Kommen wir zum Wichtigsten: Die Wertschätzung der Mitarbeiter. Jeder gute Chef weiß, dass gute Arbeit nur im Team entstehen kann und die betriebliche Leistung im Gesamtkunstwerk ist. Die Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmer haben das längst begriffen – auch wenn AK und ÖGB noch so oft das Gegenteil behaupten.

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Themen: Politik

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